Sonntag, 5. Juni 2011

Langeweile

Mir ist langweilig. Und da ich nicht inspiriert bin, etwas Vernünfiges zu verfassen, schreibe ich jetzt mal sinnlos drauf los. Tatsächlich ist es nämlich so, dass ich mir meist zumindest ein bisschen was denke, wenn ich einen Blogeintrag schreibe. Man mag es glauben oder nicht.
Habe ich erwähnt, dass ich nicht inspiriert bin? Noch überlege ich, ob ich diesen sinnlosen Eintrag überhaupt veröffentlichen werde. Eins ist klar: Entweder habe ich es gemacht, wenn ihr das hier lest, oder ich habe es nicht getan. Aber das werdet ihr dann ja eh nieeeemals erfahren!
Ich habe es gerade mit TV versucht, aber da läuft irgendwie nichts. Erst viel später. Und so zappte ich durch die Kanäle und alles war irgendwie langweilig. Perfektes Promi-Dinner? War eine Option. Bis zur ersten Werbepause habe ich durchgehalten. Dann war mir das Essen zu ... "nicht meins": Tintenfisch. Ein Grauen für mich, bei der Zubereitung zuzuschauen. Tentakel und all das... *schüttel* Hätten die da etwas zubereitet, dass ich gemocht hätte, wäre das auch blöd gewesen. Dann krieg ich nur Appetit darauf, obwohl ich gerade erst gegessen habe. Dabei muss ich die Speise nicht mal unbedingt mögen, wenn sie gut angerichtet wird. Das Auge isst (man?) mit.
Nun denn. Der Fernseher ist aus. Es hat ja keinen Sinn. Aber was jetzt? Ist es sinnvoller, sinnlose Blogeinträge zu verfassen? Ist das nicht ziemlich paradox? Es gibt bestimmt etwas, das ich jetzt gerne machen würde, aber ich komm einfach nicht drauf. Erst, wenn wieder etwas im TV kommt, das ich auch wirklich gucken möchte.
Obwohl... ich weiß, was ich machen möchte: schreiben. Aber ich möchte nicht noch mal wiederholen, was ich oben schon zweimal schrieb. Wobei...? Dreimal ist ja so vieler Leute Recht. Also: Ich bin einfach nicht inspiriert genug!
Und zumindest schreibe ich ja jetzt. Und ihr dürft euch nun überlegen, ob ich mir etwas bei diesem Eintrag gedacht habe. Oder ist das sinnlos?

Mittwoch, 1. Juni 2011

Fragen über Fragen – mit W

Was macht jemand aus dem Kölner Zoo (samt Zoo-Pickup) (be)im Café Morgenstern?
Welche Promi-Stufe ist Willi Herren und ist das für Flusel’s Promi Watch von Bedeutung?
Warum fallen die Feiertage/freien Tage im Juni so oft auf einen Donnerstag?
Wieso muss es an einem Tag unerträglich heiß sein und am nächsten tropfnass?
Weshalb macht Facebook nie das, was man gerade will?
Wie viel Trinkgeld – wenn überhaupt – gibt man beim Friseur?
Wie kommt man als komischer alter Kauz auf die Idee in der Innenstadt mit Flyern auf die Suche nach einer „Geliebten zum Eis essen und so“ zu gehen?
Wollte die Frau der anderen tatsächlich etwas über „ein bisschen Aa“ erzählen?

Wer wird mir die Antwort sagen – mit D?

Freitag, 27. Mai 2011

Komiker?

Oder eine andere Art von „Happy Ending“?
Ich habe ja dieses Buch gelesen, mein ersten Lieblingsbuch, mit den seltsamen Tippfehlern. Donnerstagnacht habe ich es zu Ende gelesen. Ein etwas unbefriedigendes Ende, weil ich gerne wüsste, was das Ding (eine künstliche Intelligenz, die ein Atomkraftwerk „besetzt“ hat und einen GAU auslösen wollte, wenn die Regierung nicht seine „Mutter“ umbringt) am Ende sagen wollte. Es stand nur immer da: „Und trotzdem…“
Man kann das nur ein wenig zwischen den Zeilen des Epilogs herausfiltern und kann da auch nicht mal sagen, ob das die Wahrheit ist. Nun ja...
Gegen Ende des Buchs mutierte der Erzähler bzw. Autor irgendwie auch zum Spaßvogel:

„Im Unterschied dazu wurde die Unterhaltung von allen im Kabinettszimmer und im privaten Arbeitszimmer des Premierministers mitgehört und auch von einer Hand voll Bediensteten, ungefähr ein Dutzend, in den verschiedenen Bereichen der militärischen und polizeilichen Nachrichtentechnik von Whitehall sowie von einigen Funkamateuren, die gerade zufällig den Äther abhorchten, deren Namen man aber nie erfahren würde.“ *

„Im Kabinettszimmer begann die Aufmerksamkeit nachzulassen, denn Politiker sind nur mäßig an abstrakten Diskussionen interessiert.“ *

„Ein ehemaliger Buchhalter in den Fünfzigern, der in Verwahrung war, seit er festgestellt hatte, dass er der Herr des Universums war, hatte es nicht geschafft, sie von seiner Heilung zu überzeugen.“ *

Im letzten Zitat, es ist aus dem Epilog, kann man erkennen, dass es im „Bewährungsausschuss“ einer psychiatrischen Klinik spielt. Daher auch die Unsicherheit, ob da jetzt die Wahrheit gesagt wurde.


* Zitate aus: Ambrose, David (1999): Der 8. Tag. Augsburg: Schneekluth. S. 439-443

Mittwoch, 25. Mai 2011

Beschwerden, oder so

Da kommt man ruhig zur Mittagspause nach Hause und wird von so nem kleinem Hackenbeißer attackiert! Was soll denn das?
Die ganze Geschichte, wie immer in allen klitzekleinen Details, ob wichtig oder unwichtig:
Ich gehe die Treppen zum „Vorhof“ alias „Parkplatz“ des Hauses, in dem ich wohne, herauf. Zugegeben spring ich da eher so die paar Treppen hoch, da ich sie schräg nehme... Nun denn. Kaum bin ich oben, hör ich von links schon Gebell/Knurren, oder was auch immer das sein sollte. Rennt der kleine Köter vom Nebenhaus (nicht von den Kläffern hier, sondern von den Hunden, die ich morgens sehr oft sehe) auf mich zu! (Anm.: Mindestens der eine Hund von unten heult natürlich wieder…)
In Gedanken gehe ich also schon meine Möglichkeiten durch. Lauf ich weg? Aber wohin? Und dieses kleine Viech ist ja auch schon recht schnell... Oder trete ich vielleicht gleich, um mich zu schützen? Frauchen steht an der Tür. Halt den scheiß Hund von mir weg!
Ich knick schon mein hinteres Bein - bereit zur Abwehr - ein wenig ein, doch zu unserem beider Glück wird Kläffi von Passanten unten abgelenkt und Frauchen ruft auch endlich mal ein „Hey!“ Wird aber echt mal Zeit! Für mindestens einen von uns wäre das wahrscheinlich nicht gut ausgegangen.
Was haben Hunde eigentlich gegen mich? Schon als Kind mussten die mich ankläffen oder als Hilfs-Zeitungsausträgerin (aber wen kann man da verurteilen, der nur dem Klischee entsprechen will…)

Eine andere Sache, die ich eigentlich schreiben wollte… Momentan lese ich ein Buch, das schon lange in meinem Besitz ist und, da es mein erstes als Liebling deklariertes Buch ist, ich schon mindestens zweimal gelesen habe. Das ist allerdings schon so lange her, dass ich mich nicht mehr an alles erinnern kann, nur noch die groben Zusammenhänge. Woran ich mich genauso wenig erinnern konnte, waren die seltsamen Tippfehler in dem Buch. Zum Einen werden Worte relativ häufig (5-mal auf 300 Seiten vielleicht?) hinten mit „...eo“ geschrieben statt „…en“ (sie warteo) und dann kam da zum Anderen letztens ein Wort vor, dass es meiner Ansicht gar nicht gibt. Ich wüsste auch kein Wort, es ist ein Verb, das so konjugiert wird. Hier ist der Teil des Satzes mit dem Wort: „sagte er, als wüsde er ein Kind beruhigen“. Erkannt, welches Wort ich meine? Tipp: „sagte“ ist es nicht. Wer schon einmal von „wüsde“ gehört hat (nein, es ist nicht MEIN Tippfehler), der melde sich bitte gerne bei mir. Mich interessiert die Herkunft, die Grundform des Verbs und wer sich so was ausgedacht hat. (Anm.: gerne auch nicht ernst gemeintes ;-) )
[weitere Anm.: Der Satz ist vom Erzähler, nicht von einer Person im Buch, daher gilt die Ausrede „schlechte ausgesprochene Rechtschreibung“ (siehe „ich wüsde was man mit seuchen menschen machen müssde“, gefunden im Internet, aber der Autor möchte bestimmt nicht, dass die Quelle öffentlich wird ;-) ) nicht.]

! Wer gegen Schimpfwörter ist, bitte nicht weiterlesen !
(krass voll gutes Deutsch, Alta)

Eine Sache, die mich als Übersetzerin noch interessiert, ist die Stelle „du räudige Hündin“. „Hündin“ heißt im Englischen „bitch“. Aber was stand wohl für „räudig“? Und war vielleicht im Englischen eine „Schlampe“ gemeint? Im Text wird dieser Ausbruch später noch als „Obszönität“ beschrieben. Oder hat man früher, so um 1995 (EN) bis 1997 (DE), so geschimpft? Zu der Zeit war für mich ja „Arschloch“ schon was Böses… ;-)

Sonntag, 22. Mai 2011

Gemischtes – ohne Sahne

Letztens habe ich eine Schlagzeile gelesen in der Art: Top 50 Sommer-Medikamente.
Aber was sind Sommer-Medikamente? Nimmt man die gegen den Sommer? Und wirkt das? Nimmt man die, und es ist wieder Winter?

Heute bin ich Bahn gefahren. Auf der Hintour war ich mit einem Ritter und einer Gruppe Frauen, „Die flotten Socken“ in der Bahn. Auf der Rücktour durch Zufall tatsächlich wieder mit den Socken.
Der Ritter hatte einen Bollerwagen dabei, in dem sein Schild lag. Und so wie das aussah, war er ein sehr aktiver Ritter, denn es hatte deutliche Abwehrspuren, an denen man das Holz unter der Farbe sehen konnte.
„Die flotten Socken“ hatten so Gruppen-T-Shirts mit dem Namen (woher wusste ich den denn sonst wohl?!) und so kleinen bunten Fußabdrücken und sogar passende Jeansjacken mit diesen Füßchen. Was genau die gemacht haben, weiß ich nicht. Waren auch nur 3 Stunden da, wo sie waren. Mit Koffern. Man weiß es nicht. (Nur um diesen Satz mal wieder anzubringen ;-) )