Oder eine andere Art von „Happy Ending“?
Ich habe ja dieses Buch gelesen, mein ersten Lieblingsbuch, mit den seltsamen Tippfehlern. Donnerstagnacht habe ich es zu Ende gelesen. Ein etwas unbefriedigendes Ende, weil ich gerne wüsste, was das Ding (eine künstliche Intelligenz, die ein Atomkraftwerk „besetzt“ hat und einen GAU auslösen wollte, wenn die Regierung nicht seine „Mutter“ umbringt) am Ende sagen wollte. Es stand nur immer da: „Und trotzdem…“
Man kann das nur ein wenig zwischen den Zeilen des Epilogs herausfiltern und kann da auch nicht mal sagen, ob das die Wahrheit ist. Nun ja...
Gegen Ende des Buchs mutierte der Erzähler bzw. Autor irgendwie auch zum Spaßvogel:
„Im Unterschied dazu wurde die Unterhaltung von allen im Kabinettszimmer und im privaten Arbeitszimmer des Premierministers mitgehört und auch von einer Hand voll Bediensteten, ungefähr ein Dutzend, in den verschiedenen Bereichen der militärischen und polizeilichen Nachrichtentechnik von Whitehall sowie von einigen Funkamateuren, die gerade zufällig den Äther abhorchten, deren Namen man aber nie erfahren würde.“ *
„Im Kabinettszimmer begann die Aufmerksamkeit nachzulassen, denn Politiker sind nur mäßig an abstrakten Diskussionen interessiert.“ *
„Ein ehemaliger Buchhalter in den Fünfzigern, der in Verwahrung war, seit er festgestellt hatte, dass er der Herr des Universums war, hatte es nicht geschafft, sie von seiner Heilung zu überzeugen.“ *
Im letzten Zitat, es ist aus dem Epilog, kann man erkennen, dass es im „Bewährungsausschuss“ einer psychiatrischen Klinik spielt. Daher auch die Unsicherheit, ob da jetzt die Wahrheit gesagt wurde.
* Zitate aus: Ambrose, David (1999): Der 8. Tag. Augsburg: Schneekluth. S. 439-443
Freitag, 27. Mai 2011
Mittwoch, 25. Mai 2011
Beschwerden, oder so
Da kommt man ruhig zur Mittagspause nach Hause und wird von so nem kleinem Hackenbeißer attackiert! Was soll denn das?
Die ganze Geschichte, wie immer in allen klitzekleinen Details, ob wichtig oder unwichtig:
Ich gehe die Treppen zum „Vorhof“ alias „Parkplatz“ des Hauses, in dem ich wohne, herauf. Zugegeben spring ich da eher so die paar Treppen hoch, da ich sie schräg nehme... Nun denn. Kaum bin ich oben, hör ich von links schon Gebell/Knurren, oder was auch immer das sein sollte. Rennt der kleine Köter vom Nebenhaus (nicht von den Kläffern hier, sondern von den Hunden, die ich morgens sehr oft sehe) auf mich zu! (Anm.: Mindestens der eine Hund von unten heult natürlich wieder…)
In Gedanken gehe ich also schon meine Möglichkeiten durch. Lauf ich weg? Aber wohin? Und dieses kleine Viech ist ja auch schon recht schnell... Oder trete ich vielleicht gleich, um mich zu schützen? Frauchen steht an der Tür. Halt den scheiß Hund von mir weg!
Ich knick schon mein hinteres Bein - bereit zur Abwehr - ein wenig ein, doch zu unserem beider Glück wird Kläffi von Passanten unten abgelenkt und Frauchen ruft auch endlich mal ein „Hey!“ Wird aber echt mal Zeit! Für mindestens einen von uns wäre das wahrscheinlich nicht gut ausgegangen.
Was haben Hunde eigentlich gegen mich? Schon als Kind mussten die mich ankläffen oder als Hilfs-Zeitungsausträgerin (aber wen kann man da verurteilen, der nur dem Klischee entsprechen will…)
Eine andere Sache, die ich eigentlich schreiben wollte… Momentan lese ich ein Buch, das schon lange in meinem Besitz ist und, da es mein erstes als Liebling deklariertes Buch ist, ich schon mindestens zweimal gelesen habe. Das ist allerdings schon so lange her, dass ich mich nicht mehr an alles erinnern kann, nur noch die groben Zusammenhänge. Woran ich mich genauso wenig erinnern konnte, waren die seltsamen Tippfehler in dem Buch. Zum Einen werden Worte relativ häufig (5-mal auf 300 Seiten vielleicht?) hinten mit „...eo“ geschrieben statt „…en“ (sie warteo) und dann kam da zum Anderen letztens ein Wort vor, dass es meiner Ansicht gar nicht gibt. Ich wüsste auch kein Wort, es ist ein Verb, das so konjugiert wird. Hier ist der Teil des Satzes mit dem Wort: „sagte er, als wüsde er ein Kind beruhigen“. Erkannt, welches Wort ich meine? Tipp: „sagte“ ist es nicht. Wer schon einmal von „wüsde“ gehört hat (nein, es ist nicht MEIN Tippfehler), der melde sich bitte gerne bei mir. Mich interessiert die Herkunft, die Grundform des Verbs und wer sich so was ausgedacht hat. (Anm.: gerne auch nicht ernst gemeintes ;-) )
[weitere Anm.: Der Satz ist vom Erzähler, nicht von einer Person im Buch, daher gilt die Ausrede „schlechte ausgesprochene Rechtschreibung“ (siehe „ich wüsde was man mit seuchen menschen machen müssde“, gefunden im Internet, aber der Autor möchte bestimmt nicht, dass die Quelle öffentlich wird ;-) ) nicht.]
! Wer gegen Schimpfwörter ist, bitte nicht weiterlesen !
(krass voll gutes Deutsch, Alta)
Eine Sache, die mich als Übersetzerin noch interessiert, ist die Stelle „du räudige Hündin“. „Hündin“ heißt im Englischen „bitch“. Aber was stand wohl für „räudig“? Und war vielleicht im Englischen eine „Schlampe“ gemeint? Im Text wird dieser Ausbruch später noch als „Obszönität“ beschrieben. Oder hat man früher, so um 1995 (EN) bis 1997 (DE), so geschimpft? Zu der Zeit war für mich ja „Arschloch“ schon was Böses… ;-)
Die ganze Geschichte, wie immer in allen klitzekleinen Details, ob wichtig oder unwichtig:
Ich gehe die Treppen zum „Vorhof“ alias „Parkplatz“ des Hauses, in dem ich wohne, herauf. Zugegeben spring ich da eher so die paar Treppen hoch, da ich sie schräg nehme... Nun denn. Kaum bin ich oben, hör ich von links schon Gebell/Knurren, oder was auch immer das sein sollte. Rennt der kleine Köter vom Nebenhaus (nicht von den Kläffern hier, sondern von den Hunden, die ich morgens sehr oft sehe) auf mich zu! (Anm.: Mindestens der eine Hund von unten heult natürlich wieder…)
In Gedanken gehe ich also schon meine Möglichkeiten durch. Lauf ich weg? Aber wohin? Und dieses kleine Viech ist ja auch schon recht schnell... Oder trete ich vielleicht gleich, um mich zu schützen? Frauchen steht an der Tür. Halt den scheiß Hund von mir weg!
Ich knick schon mein hinteres Bein - bereit zur Abwehr - ein wenig ein, doch zu unserem beider Glück wird Kläffi von Passanten unten abgelenkt und Frauchen ruft auch endlich mal ein „Hey!“ Wird aber echt mal Zeit! Für mindestens einen von uns wäre das wahrscheinlich nicht gut ausgegangen.
Was haben Hunde eigentlich gegen mich? Schon als Kind mussten die mich ankläffen oder als Hilfs-Zeitungsausträgerin (aber wen kann man da verurteilen, der nur dem Klischee entsprechen will…)
Eine andere Sache, die ich eigentlich schreiben wollte… Momentan lese ich ein Buch, das schon lange in meinem Besitz ist und, da es mein erstes als Liebling deklariertes Buch ist, ich schon mindestens zweimal gelesen habe. Das ist allerdings schon so lange her, dass ich mich nicht mehr an alles erinnern kann, nur noch die groben Zusammenhänge. Woran ich mich genauso wenig erinnern konnte, waren die seltsamen Tippfehler in dem Buch. Zum Einen werden Worte relativ häufig (5-mal auf 300 Seiten vielleicht?) hinten mit „...eo“ geschrieben statt „…en“ (sie warteo) und dann kam da zum Anderen letztens ein Wort vor, dass es meiner Ansicht gar nicht gibt. Ich wüsste auch kein Wort, es ist ein Verb, das so konjugiert wird. Hier ist der Teil des Satzes mit dem Wort: „sagte er, als wüsde er ein Kind beruhigen“. Erkannt, welches Wort ich meine? Tipp: „sagte“ ist es nicht. Wer schon einmal von „wüsde“ gehört hat (nein, es ist nicht MEIN Tippfehler), der melde sich bitte gerne bei mir. Mich interessiert die Herkunft, die Grundform des Verbs und wer sich so was ausgedacht hat. (Anm.: gerne auch nicht ernst gemeintes ;-) )
[weitere Anm.: Der Satz ist vom Erzähler, nicht von einer Person im Buch, daher gilt die Ausrede „schlechte ausgesprochene Rechtschreibung“ (siehe „ich wüsde was man mit seuchen menschen machen müssde“, gefunden im Internet, aber der Autor möchte bestimmt nicht, dass die Quelle öffentlich wird ;-) ) nicht.]
! Wer gegen Schimpfwörter ist, bitte nicht weiterlesen !
(krass voll gutes Deutsch, Alta)
Eine Sache, die mich als Übersetzerin noch interessiert, ist die Stelle „du räudige Hündin“. „Hündin“ heißt im Englischen „bitch“. Aber was stand wohl für „räudig“? Und war vielleicht im Englischen eine „Schlampe“ gemeint? Im Text wird dieser Ausbruch später noch als „Obszönität“ beschrieben. Oder hat man früher, so um 1995 (EN) bis 1997 (DE), so geschimpft? Zu der Zeit war für mich ja „Arschloch“ schon was Böses… ;-)
Sonntag, 22. Mai 2011
Gemischtes – ohne Sahne
Letztens habe ich eine Schlagzeile gelesen in der Art: Top 50 Sommer-Medikamente.
Aber was sind Sommer-Medikamente? Nimmt man die gegen den Sommer? Und wirkt das? Nimmt man die, und es ist wieder Winter?
Heute bin ich Bahn gefahren. Auf der Hintour war ich mit einem Ritter und einer Gruppe Frauen, „Die flotten Socken“ in der Bahn. Auf der Rücktour durch Zufall tatsächlich wieder mit den Socken.
Der Ritter hatte einen Bollerwagen dabei, in dem sein Schild lag. Und so wie das aussah, war er ein sehr aktiver Ritter, denn es hatte deutliche Abwehrspuren, an denen man das Holz unter der Farbe sehen konnte.
„Die flotten Socken“ hatten so Gruppen-T-Shirts mit dem Namen (woher wusste ich den denn sonst wohl?!) und so kleinen bunten Fußabdrücken und sogar passende Jeansjacken mit diesen Füßchen. Was genau die gemacht haben, weiß ich nicht. Waren auch nur 3 Stunden da, wo sie waren. Mit Koffern. Man weiß es nicht. (Nur um diesen Satz mal wieder anzubringen ;-) )
Aber was sind Sommer-Medikamente? Nimmt man die gegen den Sommer? Und wirkt das? Nimmt man die, und es ist wieder Winter?
Heute bin ich Bahn gefahren. Auf der Hintour war ich mit einem Ritter und einer Gruppe Frauen, „Die flotten Socken“ in der Bahn. Auf der Rücktour durch Zufall tatsächlich wieder mit den Socken.
Der Ritter hatte einen Bollerwagen dabei, in dem sein Schild lag. Und so wie das aussah, war er ein sehr aktiver Ritter, denn es hatte deutliche Abwehrspuren, an denen man das Holz unter der Farbe sehen konnte.
„Die flotten Socken“ hatten so Gruppen-T-Shirts mit dem Namen (woher wusste ich den denn sonst wohl?!) und so kleinen bunten Fußabdrücken und sogar passende Jeansjacken mit diesen Füßchen. Was genau die gemacht haben, weiß ich nicht. Waren auch nur 3 Stunden da, wo sie waren. Mit Koffern. Man weiß es nicht. (Nur um diesen Satz mal wieder anzubringen ;-) )
Donnerstag, 19. Mai 2011
Blues-Mobil mal anders
Jeder, der einmal die Blues Brothers gesehen hat, wird das Blues-Mobil kennen. Eine ausgemusterte typisch amerikanische Polizeikarre in schwarz-weiß. Alles noch dran, außer den Sirenen.
Am Mittwoch habe ich etwas ganz ähnliches gesehen. Und zwar ein Motorrad der "Polizia Stradale", sprich, ein italienisches Polizeimotorrad. Der Fahrer schien aber nicht sehr polizeilich und das Motorrad war auch uralt. Wie könnte man das nennen? Ich kenn ja den Namen des Besitzers nicht… Italo-Bike? Naja… Bud&Terence-Bike? Sind die in einem ihrer Filme mal mit Polizeimotorrädern gefahren? Polizisten waren sie ja beide mal… allerdings kann ich mich nur an Terence Hill erinnern, der soweit ich weiß in einem Film Polizist war und Motorrad gefahren ist. Wie hieß der noch? Miami Cops? Ich kenn nur noch die Story. Er hat durch einen Unfall Superkräfte, aber wenn er (wortwörtlich) Rot sieht, ist es vorbei damit... Egal, am Thema vorbei. Irgendein Vorschlag für ne Bezeichnung von anderer Seite?
So, jetzt überlege ich, wie ich ein Paket bekommen kann. Ich mag das Gefühl, wenn man nach Hause kommt, und es wartet Post auf einen... ;-)
Am Mittwoch habe ich etwas ganz ähnliches gesehen. Und zwar ein Motorrad der "Polizia Stradale", sprich, ein italienisches Polizeimotorrad. Der Fahrer schien aber nicht sehr polizeilich und das Motorrad war auch uralt. Wie könnte man das nennen? Ich kenn ja den Namen des Besitzers nicht… Italo-Bike? Naja… Bud&Terence-Bike? Sind die in einem ihrer Filme mal mit Polizeimotorrädern gefahren? Polizisten waren sie ja beide mal… allerdings kann ich mich nur an Terence Hill erinnern, der soweit ich weiß in einem Film Polizist war und Motorrad gefahren ist. Wie hieß der noch? Miami Cops? Ich kenn nur noch die Story. Er hat durch einen Unfall Superkräfte, aber wenn er (wortwörtlich) Rot sieht, ist es vorbei damit... Egal, am Thema vorbei. Irgendein Vorschlag für ne Bezeichnung von anderer Seite?
So, jetzt überlege ich, wie ich ein Paket bekommen kann. Ich mag das Gefühl, wenn man nach Hause kommt, und es wartet Post auf einen... ;-)
Montag, 16. Mai 2011
Zoo
Am Wochenende hatte ich Besuch von meinen Eltern und am Samstag waren wir dann im Kölner Zoo. Das Wetter war okay, es hat nur kurz geregnet (als wir gerade eh ins Aquarium wollten) und sonst war es trocken, zeitweise sonnig und nicht zu warm. Ganz besonders interessant waren ja die Paviane und die Flugshow. Die Paviane waren so interessant, weil die ein sehr seltsames Verhalten an den Tag gelegt haben auf ihrem Pavianfelsen. (Dazu fällt mir ein, dass ich doch noch die Verhalten-Infotafel lesen wollte…) Jedenfalls haben die sich teilweise gehauen/angeschrien. Paviane waren mir ja eh schon als aggressiv bekannt. Aber das faszinierende war, dass die irgendwann angefangen haben, zusammen unten am Rand vorm Wassergraben um den Felsen zu laufen. Rundherum, alle zusammen, manche mit Abkürzung vorm Felsen lang. Manchmal gab's auch Stau, was man auf einem Video sehen kann (Sorry für die Qualität...). Die Fütterung haben wir uns auch angesehen. Es gab Äpfel, Karotten, Kohlrabi, irgendwelche Wurzeln (was war das noch gleich?) „und dann auch noch Zwiebeln“. Gut, die Zwiebeln gab's am Anfang. Die kriegen ja auch nicht genug. Alle Hände voll, Schoß voll, Backentaschen voll, und immer noch fangen wollen!
Dann hatten wir uns ja auch noch die Flugshow angeguckt. Ein Wüstenbussard, ein Lachender Hans und ein Hellroter Ara. Einer von den Zoomitarbeitern ist immer mit seinem Handschuh hinter den Zuschauern lang gelaufen. Den Vögeln war es ziemlich egal, dass überall Zuschauer standen. Auf jeden Fall flogen die ohne Rücksicht auf Verluste genau über die Köpfe oder zwischendurch. Mein Vater ein ganz tolles Foto gemacht, kurz bevor der Ara ihm über den Kopf geflogen ist. Ich meine, getroffen hat er ihn auch noch – also der Ara meinen Vater.

Dann hatten wir uns ja auch noch die Flugshow angeguckt. Ein Wüstenbussard, ein Lachender Hans und ein Hellroter Ara. Einer von den Zoomitarbeitern ist immer mit seinem Handschuh hinter den Zuschauern lang gelaufen. Den Vögeln war es ziemlich egal, dass überall Zuschauer standen. Auf jeden Fall flogen die ohne Rücksicht auf Verluste genau über die Köpfe oder zwischendurch. Mein Vater ein ganz tolles Foto gemacht, kurz bevor der Ara ihm über den Kopf geflogen ist. Ich meine, getroffen hat er ihn auch noch – also der Ara meinen Vater.

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