Donnerstag, 5. März 2015

Konzert und KVB

Konzert:
Am Dienstag war ich bei einem Konzert von The Ten Tenors im Theater am Tanzbrunnen. Endlich hatte ich es mal geschafft, sie live zu sehen, wobei glaube ich keine Person aus der Konstellation mehr dabei ist, die ich anfangs kannte. Bei einem oder zweien bin ich mir nicht ganz sicher, ob der bzw. die nicht doch vor ca. 12 Jahren schon dabei gewesen ist/sind. Aber das macht ja nichts, solange die Musik gut ist. Und ich mag die. Sie interpretieren auch gerne neue Lieder aus den Charts und sind ganz witzig. Daher fand ich das Konzert auch sehr gut, wobei sie am Ende vielleicht lieber ein anderes letztes Lied gewählt hätten für die deutschen Zuschauer. Ich mag es kaum sagen, aber sie sangen ihre Version von „Atemlos“ von Helene Fischer. Grausam... Naja... bei ihnen klang es auf jeden Fall besser. Daher bin ich auch noch stehen geblieben (am Ende war es wie in der Kirche: aufstehen, setzen, aufstehen, setzen...), habe das Mitklatschen allerdings gelassen (sorry, Jungs). Ein paar Leute sind da sogar gegangen. So viel dazu. Dummerweise hatte ich dann noch einen Ohrwurm...
Schlagzeuger und Pianist waren auch gut drauf und haben dann und wann miteinander über etwa sieben Meter Entfernung rumgeflachst.
Ganz links im nicht ganz besetzten Saal (es gab aber auch zwei Auftritte in Köln) muss außerdem der Fanclub gesessen haben. Die waren besonders laut und immer am Kreischen, egal was kam. Ob der Pianist die Bühne betrat oder einer der Sänger etwas (zum Teil auf Deutsch) sagte... egal. Hauptsache laut. Wurde auch entsprechend von der Bühne kommentiert. Übrigens schien der eine Deutsch gelernt zu haben, und zwar nicht auswendig. Ich frage mich, wie man sonst beim Überlegen, wie es denn nun heißt, auf „Austra....lienisch?“ kommt. Oder es war ein sehr – mit fremder Hilfe – ausgetüftelter Gag eines Nicht-Deutsch-Sprechenden. Dennoch alle Achtung.

KVB:
Das Konzert ging zu Ende, die Heimreise begann. Und dabei kam uns eine riesige Menschenmenge entgegen. Erst habe ich mich gewundert, warum so viele Leute mit der Bahn fahren um diese Uhrzeit, aber dann konnte man erkennen, dass die von der nahegelegenen LANXESS-Arena kamen. Dort fand, wie ich gestern erfuhr, ein Konzert von Usher statt. Dementsprechend war leider auch die U-Bahn recht voll. Nicht so voll wie nach den Kölner Lichtern, aber sitzen war da trotzdem nicht. Meine Haltestelle ist nun auch noch eine Umsteigehaltestelle für viele Leute. Und die Bahnen fahren da immer so knapp, dass die Leute von einem Bahnsteig zum anderen rennen müssen. Das ist echt verstörend, wenn hinter einem eine riesige Horde U-Bahn-Fahrende die Treppe hochtrampelt. Da ist man gut dran, wenn man sich gleich die Seite zum Hochlaufen ausgesucht hat!

KVB 2:
Hatte ich berichtet, dass in Köln ganz viele Plakatwände weiß sind bzw. mit FC-Köln-Logo? Nun... wenn nicht, dann jetzt. An der Haltestelle Neumarkt ist das jetzt ganz bekloppt geregelt (darf man „klopp“ zusammen mit dem FC erwähnen?!?): Die haben an jeder Plakatwand jetzt ein und dasselbe Plaket hängen. Von der KVB. Sprit sparen. Mit dem TagesTicket rumfahren. So in der Art. Unter anderem mal eben an 11 Plakatflächen nebeneinander dieses Plakat. Da wird man ja ganz kirre! Ändern! Wieder weiß machen! Wieder unterschiedliche Werbung!

Samstag, 14. Februar 2015

Kölner Karneval ist ...

... wenn durch die gesamte Stadt Musik und (dreimal) „Kölle: ALAAF!“ schallt.

... wenn man nicht auf die andere Seite der Straße/Fußgängerzone kommt, weil gerade ein langer Karnevalszug zum nächsten Platz wandert.

... wenn einem die Mehrheit der Passanten zumindest ansatzweise verkleidet entgegenkommt.

... wenn überall auf den Wegen Glasscherben, diverse Flüssigkeiten, alte Dekorationen, abgefallene Kostümteil und sonstiger Abfall verteilt sind.

... wenn man den Straßenfegern am liebsten 10 € extra in die Hand drücken möchte.

... wenn in den Discountern mehr Alkohol in mehr Sorten zum Verkauf steht als gewöhnlich.

... wenn einem überall „viel Spaß beim Feiern” gewünscht wird.

Donnerstag, 12. Februar 2015

Im einen Moment denkt man, man hat sich dran gewöhnt...

... und dann läuft einem ein Hirschpaar über den Weg (seit wann haben weibliche Hirsche ein Geweih?) und die Reinigungskraft trägt im Strampler den Müll nach unten.
Das ist Karneval in Köln.
Der hat ja sowieso zwei Seiten. Die eine davon sind Leute, die viel Spaß haben. Sei ihnen absolut gegönnt!
Die andere Seite sind zum Beispiel diese omnipräsenten Wildpinkler. Stellen sich einfach an den nächstbesten Baum, die nächstbeste Ecke. Wie die Hunde. Widerlich! Es läuft nur so den Bürgersteig runter und man fragt sich, ist das jetzt verschüttetes Bier (bzw. Kölsch) oder doch ... was anderes?
Nicht zu vergessen diese Assis, die ihre Flaschen im hohen Bogen durch die Gegend schmeißen. Erst vorhin gesehen: Einfach mal die Flasche hoch in die Luft geworfen und die ist dann 2-3 Meter hinter der unwissenden Frau und 5-6 Meter vor mir aufgetroffen. Durfte mir im Halbdunkel dann meinen Weg durch die Scherben suchen. Vielen Dank auch dafür.

Aber noch ein paar Updates in anderer Sache...
Ich habe ihn wieder gesehen: Einstein. Aber wieder mit eingezogener Zunge.
Außerdem war es mir vergönnt, 1A-Einpackkünste an der Kasse zu beobachten. So macht man das heutzutage (aufpassen, Notizen machen und demnächst auch so anwenden!):
Man öffne die Tasche und beginne mit dem Leichtesten, der Tüte Chips. Daraufhin nehme man die instabilen Jogurtbecher, gefolgt von den zerbrechlichen Eiern. Das Pfund Zucker lasse man gekonnt oben vor sich an der Kasse stehen und nehme vorher noch die Halbliterflaschen. Der Rest ist dann eigentlich egal. Damit kann man zum Beispiel Löcher stopfen oder mit Müsli (oder etwas ähnlichem) auslaufenden Jogurt oder Eiweiß/-gelb aufsaugen. Am Ende hat man vielleicht dann schon eine fertige Mahlzeit, die man nur noch in der Pfanne, im Topf oder im Ofen erwärmen muss!

Samstag, 24. Januar 2015

Einstein lebt!

Ich kann es bezeugen, denn ich habe ihn gesehen! Und das mehrmals! Schon ein paar mal ist mir eindeutig Einstein in der Stadt über den Weg gelaufen. Wilde, abstehende graue Haare und Bärtchen. Allerdings die Zunge habe ich ihn noch nicht herausstrecken sehen... aber was nicht ist, kann ja noch werden. Ich bin mir sicher, dass er mir noch öfter über den Weg laufen wird.

Donnerstag, 22. Januar 2015

Es ist mal wieder so weit...

Ich hoffe, alle sind gut ins neue Jahr gekommen. Auch wenn das jetzt drei Wochen her ist. Ich bin es auf jeden Fall. Erst vier Tage später wurde ich eine Woche lang krank. Unschöne Sache so was.

Und jetzt? Jetzt merkt man, dass Karneval immer näher rückt. Man steigt aus der U-Bahn und es kommen einem die Jecken entgegen. Heute war es noch schlimmer, sag ich mal. Eishockey. Also kommen einem Matrosen, Prinzen und Eishockey-Fans in den großen T-Shirts und mit Fan-Schal usw. entgegen. Kann man natürlich auch kombinieren. Eine Eishockey-Karnevalssitzung oder so. Gibt doch auch was mit Ärzen und was weiß ich noch alles...