Donnerstag, 10. März 2011

Drehtage

Heute wurde mal wieder vor unserem Büro ein Drehort aufgebaut. Gedreht werden sollte wahrscheinlich „SOKO Köln“, zumindest stand dies auf einigen Pylonen, die dort verteilt waren. Mittelpunkt war scheinbar ein alter, gelber Schulbus, der am Abend an der Kirchenmauer stand. Als ich aus meiner Mittagspause wiedergekommen war, hatten da erst die besagten Pylonen und das Catering gestanden.


Ich dreh übrigens auch immer noch. Und zwar am Rad. Mein Word-Problem besteht immer noch. Jetzt hatte ich im Internet gefunden, dass das am Printerserver liegen kann, zumindest am Drucker. Aber habe ich eine Ahnung, wie ich den „Printerserver resetten“ kann? Neuinstallieren? Lästig… Vielleicht mach ich das am Wochenende, wenn ich mehr Zeit habe oder so. Allerdings glaube ich auch schon nicht mehr, dass es am Drucker liegt, weil Word nicht abschmiert, wenn ich versuche zu drucken (so war der in dem Internet-Forum auf den Trichter gekommen).

Man... so viel zu bloggen gehabt jetzt in letzter Zeit. Unglaublich

Mittwoch, 9. März 2011

Aschermittwoch

Am Aschermittwoch ist alles vorbei. Das weiß auch das Wetter und hat es heute regnen lassen. Alle letzten Spuren der vergangenen Tage sollten weggespült werden. Wir wissen ja alle, was für Spuren unter anderem gemeint sind…
Ich bin auch keineswegs traurig, dass es geregnet hat. Die Luft riecht gut (wenn es nicht gerade nach Qualm stinkt) und irgendwie nach Frühling. Es ist kühl, weil die Sonne nicht mehr scheint, aber das ist okay. Nass geworden bin ich auch nicht. Genauer gesagt, habe ich gar nicht gemerkt, dass es geregnet hat. Es war ja den ganzen Tag irgendwie grau. Aber auf meinem Nachhauseweg war der Boden gespült, gereinigt, nass.

Und trotzdem ist heute ein blöder Tag. Zumindest blöder Morgen und Abend. Schon gestern hatte ich Probleme mit Word, weil der beim Beenden immer eine Fehlermeldung ausgibt, dass das Programm einen Fehler entdeckt hätte und beendet werden müsse - Fehlerbericht (nicht) senden - Dokument wiederherstellen. Und ich krieg das Problem nicht weg!! Wer eine Lösung hat: nur her damit! (Erst dachte ich, das hängt mit dem Trados-Add-In, TRADOS8.dot, zusammen – wobei ich das Programm Trados da gar nicht benutzt hatte! – aber auch mit gelöschter Vorlage funzt es nicht :-( )
Dann kam ich vorhin einfach nicht ins Internet und habe so fast eine Viertelstunde bezahlten Internets verschenkt! 1/4!
Wenn mich heute noch jemand ärgern will: ich würds besser lassen...


P.S.: Bestimmt streikt auch wieder die Bahn, wenn ich demnächst mal wieder Heimaturlaub machen will...

Dienstag, 8. März 2011

Dies, aber auch das

Ich geh ja schon recht gerne bei DM einkaufen. Man geht da so oft mit so tollen Preisen raus. Heute erst 6,00 Euro. Das gleiche gilt für Rossmann. Daran sollten sich die anderen Geschäfte mal ein Beispiel nehmen. x,x0- und x,x5-Preise rule!
Bei Netto habe ich hingegen 4,77 Euro bezahlt. Sehr unschön!

Falls ihr euch fragt, wie ich nun Fasch… Karneval verbracht habe, möchte ich euch aufklären: Ich war in meiner Wohnung. Den ganzen Montag & Sonntag und fast den ganzen Samstag (bis auf einen kleinen Abstecher zu den Mülltonnen und die Wege in den Keller zum Waschen). Genug Lebensmittel hatte ich auf jeden Fall (Freitag nach der Arbeit besorgt, da war es auch eher ruhig ...).
Am Montag habe ich mir auch extra nicht den Rosenmontagszug im TV angeguckt, damit ich auch ja nicht auf die Idee komme, doch noch gucken zu wollen. Da fällt man eh nur viel zu sehr und unangenehm auf, wenn man nicht zumindest ein Herzchen auf die Wange gemalt hat. Ganz zu schweigen, dass es so schrecklich voll ist und ich mir letztes Jahr schon die Winterstiefel drecktechnisch versaut habe. Gegen Auf-den-Fuß-Treter kann man da halt nichts machen, wenn man feststeckt. Ich spreche aus Erfahrung.

Donnerstag, 3. März 2011

Helau!

Nein, ich mache nur Spaß. Etwas anderes als „Alaaf“ darf ich gar nicht mehr in den Mund nehmen. Heute hat die Fünfte Jahreszeit angefangen. Schon heute Morgen habe ich mein Duschradio sofort wieder ausgemacht, als nur Karnevalsmusik lief. Alaaf!
Kurz vor 9 Uhr kommen mir schon die ersten Jugendlichen mit Bierflaschen entgegen. Die normalen Trunkenbolde am Neumarkt lass ich mal außen vor – es sind erstaunlich wenig Leute unten in der U-Bahn-Passage. Bis auf mehr oder weniger kleine Grüppchen Verkleideter sind die Straßen fast leer, Autos fahren nur mäßig. Es ist Karneval und die Sonne scheint den ganzen Tag. Alaaf!
Sorgsam meide ich Pfeiler, Wände und Hausecken, nachdem wir aus dem Büro heraus beobachten konnten, wie um 14 Uhr ein völlig Betrunkener torkelnd an der Kirchenmauer gekotzt hat, mehrfach. Seine Kumpel hat das gar nicht interessiert. Andere pinkeln praktisch mitten auf der Straße gegen Wände und Baustellen. Das ist Karneval. Alaaf!
Ich kann heute früher nach Hause gehen, denn es ist Weiberfastnacht. Vielmehr werde ich verwundert angesprochen, dass ich ja auch noch da sei. Der „Herr des Schlüssels“ möchte heute bereits vor 18 Uhr abschließen. Spätestens. Es ist Karneval. Alaaf!
Wie letztes Jahr wurde vor dem Hauseingang bei der Arbeit ein Clubeingang mit Türstehern aufgebaut. Nur der Club hat gewechselt. Man kann jetzt wohl in die in pink gehaltene „Muschi Bar“ Eintritt erhalten. Aber nicht ich; ich gehe andersrum durch den Eingang. Für mich ist es ein Ausgang. Durch die Welt der Jecken in meine sichere Bude. Beim Büro dröhnt irgendwo laute Musik aus einem Fenster und jemand brüllt alle Nicht-Jecken an, dass die sich verkleiden sollen. Es ist doch schließlich Karneval! Alaaf!
Micky ist eine Maus, das Kind ist als (zugegebenermaßen plüschige) Biene verkleidet und die Frau, die fast täglich mit ihrem Schüsselchen vor der Bank sitzt, ruft: „Micky! Du süßer Teddy!“. Ansonsten komme ich erstaunlich gut in meiner Wohnung an, trotz Karneval. Alaaf!

Dienstag, 1. März 2011

Verzweiflung ist was anderes!

Da mich niemand samt Küche in Köln besuchen kommen möchte, um für ... äh ... mit mir zu kochen, starte ich jetzt einen neuen Versuch:

Wer kommt mich besuchen und macht mit mir aus Jux und Dollerei eine Tour mit so einem City Bus? Ich lade auch ein. Den blöden Spaß wäre es mir glaube ich wert. Vielleicht fährt der ja durch Ecken, die ich noch nie gesehen habe. Oder man kann sich über den Fremden-/Audioführer lustig machen (zumindest hinterher, damit man nicht aus dem Bus fliegt ...).
Der Vorteil ist ja auch, dass man keine platten Füße bekommt, weil man die ganze Zeit sitzt. Vorausgesetzt, dass man nicht die Hop-on/Hop-off Tour macht. In London haben wir seinerzeit auch schon keine Bus-Tour gemacht. Und hier sind die Busse ähnlich: Doppeldecker, wenns nicht zu kalt ist auch "oben ohne".

Nein, ich bin nicht verzweifelt auf der Suche nach jemandem, der mich besucht. Mir ist nur letztens wieder so ein Bus aufgefallen und da dachte ich, dass das spaßig sein könnte. Aber alleine eher weniger. Und Kölner halten mich vielleicht noch für verrückt! ;-) (Ich weiß, wer könnte auf so eine absurde Idee kommen!?)

Und zum Schluss möchte ich noch ein Zitat aus der Serie "Life" (momentan wieder montags, 22.10 Uhr auf VOX) weitergeben. Ich mag die Serie. Ich finde sie sehr komisch. Leider wurde sie nach 2 Staffeln abgesetzt. Aber das ist ja immer so, wenn ich eine Serie gut finde ... (Und zumindest hatte sie eine zweite Staffel, im Gegensatz zu Moonlight ...)

Kontext: Ein Polizist (Charlie Crews) war 12 Jahre unschuldig wegen Mordes im Gefängnis. In der Zeit hat er sich die Zen-Lehren zu Eigen gemacht.
Mit seiner neuen Partnerin Dani Reese muss er nun in einem Gefängnis ermitteln. Zwei Vollzugsbeamten provozieren ihn wegen seines "Vorlebens". Charlie Crews gibt einen Zen-Spruch über Wut zum Besten.

Vollzugsbeamter: "Machen Sie sich über uns lustig?"
Charlie Crews: "Das Universum macht sich über uns alle lustig."

Später, vor dem Gefängnis:

Dani Reese: "Wieso sollte sich das Universum über uns lustig machen?"
Charlie Crews: "Vielleicht ist es unsicher."


P.S.: Wehe es beschwert sich jemand über meinen Serien-Geschmack ;-)